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    Wir stehen für eine Koalition mit den Bürgerinnen und Bürger!


Ein freies Volk braucht sozialliberale Demokraten!


Wir lieben Politik! Politik ist für uns eine Dienstleistung!

Unser Bürgerbüro

 Kontakt Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg/ Sozialliberaler Bote
Ansprechpartner

Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg/ Sozialliberaler Bote - Magazin für Sozialliberalismus

Fraktionsgeschäftsführer Simon Schmeisser

Bürgerbüro: Karlsruherstraße 113- 68775 Ketsch

info @ simonschmeisser.de  Fax: 03212/ 1121112

Telefon: 0170/ 6990306 oder 0170/ 1807453

Simon Schmeisser

Fraktionsgeschäftsführer

Delia Schmeisser

Büro/ Internet

Ruta Kraguljac

Soziallib. Bote


 Die Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg (kurz SFBW) ist ein Unternehmensteil der Simon Schmeisser GbR. Wir möchten aktiv und hauptberuflich sozialliberale Politik gestalten und geben den Sozialliberalen Boten, als Magazin für den Sozialliberalismus heraus. Wir sind keine Partei, wir sind ein Unternehmen. Wir verstehen uns als Politikdienstleister. Mit unserer sozialliberalen Politik versuchen wir das Spannungsfeld zwischen sozialen und wirtschaftlichen Zielen miteinander zu verbinden. Weder sind wir für Verbote oder stetig neue Gesetze, noch für mehr Überwachung und mehr Staat. Wir sind für einen schlanken Staat mit einer vernünftigen Struktur, die eine Selbstverwirklichung der Bürgerinnen und Bürger erlaubt, die starke Bürgerrechte bietet und über eine ausgewogene Wirtschafts- und Sozialpolitik verfügt. Über unsere wirkungsvolle Arbeit, können Sie sich hier informieren.

Fraktionsgeschäftsführer/ Redaktion

Letztes Update: 02.06.2019

Nächste Termine: 08.07.2019 Bürger-sprechstunde von 15.00 bis 15.30 Uhr


Aktuelle Vortragstermine der Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg   Hintergrundinfo: So finanzieren wir uns

Die Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg bietet in Zusammenarbeit mit verschiedenen Volkshochschulen, Kurs- und Vortragsangebote zu politischen Themen an. Die Schwerpunkte liegen hierbei vor allem auf Bürgerbeteiligung, Demokratie und politikgeschichtlichen Themen.

Themen und Anmeldung :          - Ab dem 2. Semester 2019 (Herbst/Winter), demnächst weitere Infos zu den einzelnen Angeboten -

- Möglichkeiten der direkten Demokratie in Baden-Württemberg (PDF)                                                                 Hier gehts zur Anmeldung

- Gesetzgebung durch das Volk (PDF)                                                                                                                         Hier gehts zur Anmeldung


Die Städte und Gemeinden Ketsch, Mannheim, Stuttgart gehören zu den Anker-Gemeinden für die Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg. Unter Anker-Gemeinden verstehen wir Gemeinden/Städte, in denen wir mit Nachdruck u.a. den Ober-/Bürgermeister stellen möchten. Nachfolgend finden Sie auch Informationen zu anderen Wahlen, so unter anderem zu Landtags- und Bundestagswahlen und unseren Wahlkreisen. Klicken Sie einfach auf die jeweiligen Ortsschilder oder Logos und Sie kommen auf die jeweilige Wahlkampf- oder Wahlkreisseite.

Zu den Wahlkampfseiten


 Artikel 59 Landesverfassung Baden-Württemberg (Auszug)
(1) Gesetzesvorlagen werden von der Regierung, von Abgeordneten oder vom Volk durch Volksantrag oder Volksbegehren eingebracht.

Auf der Grundlage der Landesverfassung und mit Unterstützung durch die Bevölkerung, erarbeitet die Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg Gesetzesentwürfe und wirbt um Unterstützung für die Einbringung in den Landtag.

Jederzeit können Sie uns Vorschläge zusenden. Sprechen Sie uns an!

Aktuelle Gesetzentwürfe der Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg:    Unterstützen Sie uns durch Ihre Unterschrift!

1. Gesetzentwurf "Reform Gemeindeordnung: Abwahl von Bürgermeistern, Änderungen bei der Wahl zum Bürgermeister/in und die Verbesserung der Transparenz und Teilhabe."      Weitere Informationen siehe hier.

Anzeige gemäß §42 Abs. 1 VAbstG am 16.07.2018 gegenüber dem Landtag und Sammlung von Unterstützungsunterschriften


Interessantes zur Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg:

Personalbestand: 2 Gesellschafter, 2 Angestellte/ freie Mitarbeiter

Geschäftsordnung (PDF)   Politische Grundsätze (PDF)   Unsere Geschichte

Transparenzregister mit Antragsarchiv

So finanzieren wir uns    Unser Pressearchiv

Die Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg unterstützt:

- Fahrradwerkstatt, Flüchtlingshilfe Ketsch

Die Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg trägt seit November 2017 alle anfallenden Materialkosten für den Betrieb der Fahrradwerkstatt.

Sozialliberaler Bote

Der Sozialliberale Bote wurde im Januar 2018 gegründet. Es handelt sich hierbei um ein Magzin. Wir beleuchten jeden Monat Themen rund um den Sozialliberalismus.

Warum ist keine sozialliberale Partei im Bundestag vertreten? 

Das Grundeinkommen         Krieg im Jemen

Ausgaben vom Magazin finden Sie hier, einzelne Artikel unten im Blog,

Ausgabe 2-2019 Sozialliberaler Bote als Download veröffentlicht

Veröffentlicht am 02.06.2019

Warum ist keine sozialliberale Partei im Bundestag vertreten? Ist nur eines der Themen in der neuen Ausgabe vom Sozialliberalen Boten. Weitere Themen sind eine Diskussion zur ehemaligen sozialliberalen Bundesregierung, aktuelle Meldungen aus dem Bundestag und aus den sozialliberalen Parteien und Wählervereinigungen.

Diese Ausgabe vom sozialliberalen Boten, aber auch vorherige Ausgaben und einzelne Artikel kann man als Download über Xinxii erwerben. Die nächste Ausgabe vom Sozialliberalen Boten erscheint am 01.09.2019.

 

Hinweis:

Wir freuen uns jederzeit über Leserbriefe, die wir gerne im Sozialliberalen Boten veröffentlichen. Auch können sozialliberale Parteien, Wählervereinigungen und Einzelpolitiker jederzeit uns Beiträge zusenden.

Bürgermeisterwahl Ketsch: Update Juni 2019 Wahlprogramm Flüchtlingspolitik

Veröffentlicht am 02.06.2019

 

 

 

 

Hauptseite Sozialliberale Fraktion BW

Erste Fassung Wahlprogramm: 01.09.2018

"Es leben rund 140 geflüchtete Menschen in Ketsch in der Anschlussunterbringung, darunter 34 Personen aus Syrien, 25 aus Eritrea und 24 aus Afghanistan. Die weiteren Geflüchteten stammen aus der Türkei, der russischen Föderation, den Balkanstaaten, Nigeria, Pakistan, Irak, Iran und Sri Lanka.

Die Menschen sind dezentral im Ort im Familienverband in Wohnungen sowie als Wohngemeinschaften in zwei Häusern untergebracht. Über ein Drittel der Menschen sind unter 18 Jahren, genauso viele zwischen 19 und 40 Jahre alt, 57% der Geflüchteten sind männlich." Auszug aus einer E-Mail aus der Gemeindeverwaltung

So manches Herkunftsland überrascht.

Zahlen im Rhein-Neckar-Kreis:

Wenn es um die Zahlen zu den Flüchtlingen geht, muss man zwischen Erstaufnahme (vorläufige Unterbringung) und der Anschlussunterbringung in den Gemeinden unterscheiden. Generell kommen kaum noch Flüchtlinge in den Rhein-Neckar-Kreis, in einer Sitzung im Juli im Landratsamt, wurden die Zahlen vorgestellt:

- Bisheriger Zugang an Flüchtlinge in den Rhein-Neckar-Kreis: 275 (Stand Juli 2018)

- 1918 Flüchtlinge sind derzeit noch in Einrichtungen des Kreises (Stand Juni 2018) Der Großteil soll noch auf die Gemeinden im Kreis verteilt werden. Interessant sind auch die Anerkennungsquoten. Wo man sich dann aber wieder die Frage stellen muss, warum bestimmte Personengruppen dann überhaupt in die Anschlussunterbringung kommen.

Interessant sind die Abschiebungen, insbesondere zur Zahl und den Kosten. Hierzu hat das Regierungspräsidium in einem Schreiben umfangreich Stellung genommen. Dazu demnächst mehr.

 

 

 

 

Wie in vielen Gemeinden in Deutschland, wurde auch in Ketsch eine Flüchtlingshilfe gegründet. Rund 100 Bürgerinnen und Bürger haben sich in zahlreichen Projektgruppen zusammengeschlossen. Die Bandbreite ist hierbei vielfältig und reicht von Sportangebote, Paten, Fahrradwerkstatt, Hausaufgabenhilfe und vieles mehr. Nach mehr als zwei Jahren der Existenz der Flüchtlingsarbeit, offenbaren sich zahlreiche Mängel und Fehlentwicklungen. Eine der größten Fehlentwicklungen ist die Bezeichnung und Ausrichtung der Flüchtlingsarbeit selbst, nämlich die "Flüchtlingshilfe".

Grundsätzlich ist es erstaunlich, zu welcher Hilfsbereitschaft die Bevölkerung bereit ist. Natürlich gibt es auch kritische Stimmen, die zum Beispiel  mit der Anwesenheit der Flüchtlinge nicht einverstanden sind. Hier gilt es aber klar zu sagen: Wir können das nicht ändern, hier sind entsprechende Entscheidungen der Bundespolitik gefallen. Wir nehmen aber die kritischen Stimmen ernst. Die Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg versteht hier unter "kritische Stimmen ernst zu nehmen", auf eine entsprechende Balance zu achten. An nachfolgenden Beispielen möchten wir dieses verdeutlichen:

1: Gegen die Bezeichnung "Flüchtlingshilfe" und Ausgrenzung

Wir sind gegen die Bezeichnung Flüchtlingshilfe und die Begrenzung vom Angebot. Warum können die Angebote wie Hausaufgabenhilfe, Sportangebote nicht auch sozialschwachen Bürgern zugänglich gemacht werden? Mit Ausnahme der Fahrradwerkstatt gibt es diese Möglichkeit nicht. Auch an anderen Stellen spüren sozialschwache Menschen in Ketsch eine gewisse Ungleichbehandlung.  Aus diesem Grund möchten wir ab 2022 grundlegende Änderungen vornehmen:

- Dialog mit allen Ehrenamtlichen und Verantwortlichen, insbesondere zur Frage der Ausrichtung der Flüchtlingsarbeit. Die Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg ist hier klar für eine entsprechende Umbenennung (z.B. Bürgerhilfe Ketsch) und eine Änderung in der Ausrichtung, auch zu Gunsten von sozialschwachen Bürgern. Hier sollte sich auch die Frage stellen, ob nicht eine Zusammenlegung mit der Nachbarschaftshilfe erfolgen sollte. Generell gilt aber: Es darf zu keinen realen oder gefühlten Ungleichbehandlungen mehr kommen! Zudem fehlt es an einem Integrationskonzept. Bürgermeister Kappenstein mit seiner Verwaltung und der Gemeinderat haben richtige Entscheidungen, hinsichtlich der Unterbringung der Flüchtlinge getroffen. Der Kauf von mehreren Wohnhäusern war richtig. Was man aber heute feststellen kann, trotz der dezentralen Unterbringung, kommt es zur Bildung von abgeschlossenen Gruppen. Es bestehen kaum Kontakt zu Ketscher Bürgern, geschweige von Mitgliedschaften in Vereinen. Wie will man diesen Entwicklungen begegnen? Die Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg sieht hier die Notwendigkeit von einem Integrationskonzept. Ketsch muss wissen, wie es ihre Flüchtlinge integriert. Die Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg mit ihrem Bürgermeisterkandidaten wird im Dezember 2018 ein Integrationskonzept präsentieren.

- Die Flüchtlingshilfe muss von der Gemeindeverwaltung getrennt werden. Die Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg mit ihrem Bürgermeisterkandidaten ist der festen Auffassung, die Flüchtlingshilfe muss von der Gemeindeverwaltung getrennt werden. Insbesondere da die Gemeindeverwaltung keine treibende Kraft ist. Bei vielen Punkten zeigt sich dieses, sei es an der Anzahl der Treffen der Ehrenamtlichen (finden kaum statt, 2018 bisher ein Treffen!), Umgang mit Ehrenamtlichen oder beim Kontakt. Die Flüchtlingshilfe muss selbstständiger werden, mit eigenen Strukturen und Sprechern. Die Kirchen sind enger einzubinden, sie müssen Verantwortung übernehmen.

- Die Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg mit ihrem Bürgermeisterkandidaten sieht die Leistung der Flüchtlings- und Integrationsbeauftragten kritisch. Seit die Flüchtlings- und Integrationsbeauftragten vorhanden sind, kann man keine positiven Entwicklungen feststellen. Weder bei einzelnen Projekten, noch bei der Förderung vom Kontakt unter den Ehrenamtlichen oder im direkten Umgang mit Flüchtlingen. Aus diesem Grund sehen wir keinen Anlass, die drei Flüchtlings- und Integrationsbeauftragten weiter zu beschäftigen. Das Arbeitsverhältnis von zwei der Flüchtlings- und Integrationsbeauftragten wird sozialverträglich aufgelöst. Unter sozialverträglich versteht die Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg entweder die Einsetzung in einen anderen Bereich der Verwaltung, zum Beispiel im Sozialamt. Alternativ die Weiterbeschäftigung bis die beiden Mitarbeiterinnen neue Stellen haben.

2: Vereine

Die Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg begrüßt die Vielfalt der Vereine. Auch ist der Kurs von Bürgermeister Kappenstein und dem Gemeinderat in Sachen Vereinsförderung ein richtiger, ein guter Weg. In einem Punkt ist die Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg mit ihrem Bürgermeisterkandidaten keineswegs einverstanden und wird hier ab 2022 entsprechende Veränderungen vornehmen. Dieser Punkt betrifft die Zugangsmöglichkeiten in die Vereine. Keine Frage, jeder Einwohner kann Mitglied in einem Verein werden. So einfach wie sich dieses aber anhört, ist es oftmals leider dann doch nicht. Spätens bei den Mitgliedsgebühren, Aufnahmegebühren oder bei entsprechenden Gebühren/Kosten (z.B. Sportausrüstung) beginnen die "Hürden". So verwundert es auch nicht, dass viele Flüchtlinge, aber auch sozialschwache Bürger keinen Weg in die Vereine finden. Hier erwarten wir von den Vereinen eine Änderung, nämlich die Einführung einer Sonderform der Mitgliedschaft, bei denen die anfallenden Kosten entsprechend reduziert sind. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, beabsichtigen wir eine Änderung der Satzung hinsichtlich Vereinsförderungen. Vereine die zukünftig keine Form einer reduzierten Mitgliedschaftsgebühr anbieten, werden bei Vereinsförderungen mit Abschlägen belegt. Sicherlich gibt es staatliche Hilfsmöglichkeiten, zum Beispiel über die "soziale Teilhabe". In diesem Zusammenhang sollte man sich aber gerade mal die Anträge ansehen....das ist eine Zumutung!

3: Ehrenamtliche

- Erinnern Sie sich noch an den Tag des Ehrenamtes 2016 oder 2017 in der Rheinhalle? Nein? Am Tag des Ehrenamtes werden zahlreiche Bürgerinnen und Bürger und Einwohner, für ihr Wirken in den Vereinen und Organisationen in Ketsch geehrt. Doch eine "Organisation" wurde 2016 und 2017 vollkommen vergessen, nämlich die Flüchtlingshilfe Ketsch. Das ist im negativen Sinne beachtlich! Insbesondere im Hinblick das die Gemeinde Ketsch, die selbst einer der Träger der Flüchtlingshilfe ist. Ab 2022 werden wir diese "Praxis" beenden und alle Ehrenamtlichen, unabhängig von der Organisation oder der Person ehren, die es sich aufgrund ihrer Leistung verdient hat. Auch hier gilt unser Grundsatz: Man kann sich seine Bürger nicht aussuchen. Aber auch an kleinen Dingen kann man erkennen, wie eine Gemeindeverwaltung, wie ein Bürgermeister zu einer Organisation oder einem Projekt steht.

Ein Beispiel vom Schwetzinger Oberbürgermeister:

In Ketsch derzeit undenkbar, wenngleich sich die Gemeindeverwaltung durchaus bemüht!

So ist der "Umgang" in Ketsch:

Leserbrief vom 31.03.2018, Schwetzinger Zeitung

Die Leserbrief wurde von einem Mitglied der Flüchtlingshilfe verfasst. Dieser beschwerte sich über den Umgang, insbesondere auch über die Arbeitsbedingungen in der Fahrradwerkstatt. Der Gemeindeverwaltung sind die Sachverhalte nachweislich bekannt. Eine Reaktion erfolgte nicht, letztlich führte dies zum Leserbrief. Wie war die Reaktion vom Bürgermeister? Keine, vielmehr erfolgte diese durch den Hauptamtsleiter. Nicht aber um den Dialog zu suchen, vielleicht durch einen Besuch in der Fahrradwerkstatt oder eine Einladung ins Rathaus. Stattdessen folgte eine E-Mail, in der man dem Mitglied den Austritt nahelegt. Das ist kein Umgang mit Ehrenamtlichen!

- Ein ganz wichtiger Faktor ab 2022 sind die Wünsche und Anregungen der Ehrenamtlichen. Leider werden die Wünsche der Ehrenamtlichen in vielen Punkten von der Gemeindeverwaltung nicht beachtet, so zum Beispiel sei es beim Wunsch nach Treffen, Transparenz, Klarstellungen zu bestimmten Themen. Hier werden wir ab 2022 die Trendwende einleiten!

 

Update Dezember 2018:  Einfügung von unserem Integrationskonzept als PDF-Download!

Das nachfolgende Integrationskonzept möchten wir ab 2022 umsetzen. In diesem Integrationskonzept beschreiben wir den Ist-Zustand, aber auch was wir unter Integration verstehen, wo wir Probleme sehen und unsere Lösungen. An dieser Stelle sei deutlich zu erwähnen, die Gemeindeverwaltung Ketsch verfügt über kein Integrationskonzept!

 

 

Die Spaltung der Ketscher Bevölkerung geht weiter......

Unsere Auffassung die beiden Flüchtlingsbeauftragten der Gemeinde abzuschaffen, bestätigt sich immer mehr. Mit jedem Monat ihrer Tätigkeit, kann man das ganze Chaos erkennen. Seit Feb. 2018 gab es keine offizielle Treffen der Flüchtlingshilfe mehr. Was für Projektgruppen überhaupt noch aktiv sind, ist nicht erkennbar. Offene Fragen die 2018 formuliert wurden, sind bis heute von der Gemeindeverwaltung nicht beantwortet. Und der Kurs der Spaltung der Bevölkerung, geht munter weiter. Immer wieder veranstalten die beiden Flüchtlingsbeauftragten der Gemeinde, verschiedene Veranstaltungen. So zum Beispiel im Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz einen Abend zum Thema "Wohnen". Man muss sich schon die Frage stellen, warum soll das Thema "Wohnen" nur ein Thema für Flüchtlinge sein? Man bedenke nur die zahlreichen Ketscher Bürger die in der Obdachlosenunterkunft leben. Für diese Menschen gibt es keine Veranstaltung und Hilfe bei der Suche nach einer Wohnung. Anders als dieses für Flüchtlinge der Fall ist, hier wurden in der Vergangenheit immer wieder Anzeigen über das Amtsblatt oder per Newsletter geschaltet. Ist das gerecht?

Man braucht sich wirklich nicht zu wundern, wenn es eine ablehnende Haltung gegen Flüchtlinge gibt. Genau mit einem solchen Gebaren der Gemeindeverwaltung, befördert man dieses. Wenn man eine solche Veranstaltung macht, muss diese offen für alle Bürgerinnen und Bürger in Ketsch sein. Ab 2022 werden wir diese Praxis unverzüglich beenden.

Aber auch andere Tendenzen machen durchaus Grund zur Sorge, da sie ein Spaltkeil sein können. So verwenden die beiden Flüchtlingsbeauftragten in ihrer Kommunikation immer wieder Worte wie "Neubürger" oder "Zugezogene" und dergleichen. Flüchtlinge brauchen Hilfe und Integration. Hierbei sollte man aber immer berücksichtigen, ein nicht kleiner Teil der Bevölkerung hat Vorbehalte hierzu. Ob man dann die Integration befördert wenn man Flüchtlinge als Neubürger bezeichnet, darf bezweifelt werden. Die Flüchtlinge bekommen Hilfe und werden integriert. Doch sie werden dazu nicht zu Bürgern und ihr Aufenthalt in Deutschland, ist auch nicht von Dauer. Passend zu diesem Sprachgebrauch der beiden Flüchtlingsbeauftragten, sind dann auch die Hinweise zu Veröffentlichungen. So zum Beispiel jüngst zu einer umstrittenen Studie der SPD nahen Friedrich-Ebert Stiftung. Die Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg mit ihrem Bürgermeisterkandidaten, lehnt solche einseitigen Veröffentlichungen ab. Es ist gar keine Frage, es gibt Angriffe etc. auf Flüchtlinge. Doch wenn man dieses Thema neutral aufbereiten möchte, dann muss man auch die Probleme mit vereinzelten Gruppen innerhalb der Flüchtlinge thematisieren.

Generell stellt sich die Frage, was die beiden Flüchtlingsbeauftragten tatsächlich leisten? Die ehrenamtlichen Strukturen sind weitgehend nicht mehr vorhanden. Und schaut man sich so manche Unterkunft für die Flüchtlinge an, so stellt man Unsauberkeit und Zerstörungen fest.

Von einer Betreuung der Flüchtlinge kann hier wohl nicht mehr gesprochen werden. Nachfolgend zwei Bilder als kleiner Auszug zum "Zustand", wie er von jedem Spaziergänger wahrgenommen werden kann. 

 

 

 

 

Ketsch: Durchsetzung der Lernmittelfreiheit an der Neurottschule

Veröffentlicht am 05.05.2019

Vor ein paar Wochen wurden in der Neurottschule Leihverträge ausgegeben. Die Leihverträge waren an die Ausgabe von Taschenrechnern gekoppelt. Eltern die keine Leihverträge unterschrieben haben, deren Kinder haben keinen Taschenrechner dauerhaft erhalten. Vielmehr nur für die jeweilige Unterrichtsstunde. Eine Nutzung für Hausaufgaben oder für das Lernen außerhalb der Schule, war nicht möglich.

Auf unsere Intervention beim Schulamt Mannheim, ist diese Praxis wieder beendet worden. Aufgrund der Lernmittelfreiheit ist das Vorgehen der Neurottschule rechtswidrig. Die Ausgabe von Lernmittel darf an keinen Vertrag gekoppelt sein. Das kann eine klare Benachteiligung von Schülerinnen und Schüler sein. Und genau das soll die Lernmittelfreiheit verhindern. Zum dritten Mal haben wir jetzt die Lernmittelfreiheit erfolgreich durchgesetzt. In der Vergangenheit wurden Elterngelder für die Anschaffung von Lernheften verwendet (die Neurottschule musste die Gelder erstatten), dann wurde versucht Gelder für die Taschenrechner zu erheben (wurde unterbunden), jetzt Leihverträge für Taschenrechner (unterbunden).

Hier wäre auch interessant zu wissen, was für eine Rolle die Gemeindeverwaltung als Schulträger spielt. Gibt es hier entsprechende Vorgaben aus dem Rathaus? Es stellt sich aber auch die Frage, wie ist es um die Lernmittelfreiheit in den anderen Ketscher Schulen bestellt?

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