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Ketsch und Brühl: Neubau einer Mensa an der Neurottschule Ketsch, Informationen mit Zahlen und Bilder

Veröffentlicht am 06.02.2017

Bei der Neurottschule Ketsch handelte es sich um eine Grund- und Werkrealschule. Aufgrund von geringen Schülerzahlen in der Werkrealschule hat man sich Gedanken zur Einrichtung einer Gemeinschaftsschule gemacht. Der ursprüngliche Plan der Gemeinderäte aus Brühl und Ketsch hat eine Einrichtung an der Marion-Dönhoff-Realschule in Brühl vorgesehen. Da gemäß dem Schulgesetz die Schulkonferenz einer Umwandlung der Schulform zustimmen muss, gab es Abstimmungen an der Marion-Dönhoff-Realschule. Mit einem deutlichen Ergebnis, hat sich sowohl die Lehrer-, als auch die Schulkonferenz gegen die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule ausgesprochen. Damit war der Weg für die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule in Ketsch frei.
Nachfolgend mal ein paar Zahlen:

Ergebnis der Abstimmungen in Brühl und Ketsch in den nichtöffentlichen Schul- und Lehrerkonferenzen:

Lehrerkonferenz Brühl: 7 dafür, 29 waren dagegen, 3 Enthaltungen

Schulkonferenz Ketsch: einstimmig dafür

Umfragebogen und Ergebnis der Elternumfrage zur Schulentwicklung:

Entwurf Umfragebogen Ketsch  (PDF)  (Verworfen)    Zahlen aus Ketsch (PDF)   Zusammenfassung Ketsch (PDF)   Zahlen aus Brühl (PDF)

Präsentation Konzept Gemeinschaftsschule (Neurottschule) (PDF)

Zwischenbericht Begleitforschung zur Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg (PDF)

Im Rahmen vom Genehmigungsverfahren ging es auch um einen Um- und Neubau. Gerade aufgrund vom ausgedehnten Unterricht in den Mittagsstunden, ist eine Mensa notwendig. Nachfolgend Ausschnitte aus den bis dato nicht öffentlichen Plänen. Wie man den Plänen erkennen kann, soll das neue Mensa-Gebäude oben an der Jägerdorferstraße angeordnet werden. Dazu muss der jetzt vorhandene Sportplatz vollständig gedreht werden

Wie man dem Plan erkennen kann, wird der Sportplatz gedreht und neu angelegt.

 

 

Diese Absperrungen wurden für die Kommission aus Schulamt und Regierungspräsidium angelegt. Bei den Absperrungen handelt es sich um den Grundriss der zukünftigen Mensa.

Gebäudeecke (Mensa) im Schulhof

 

 

Grundsätzlich war die damalige Sitzung nichtöffentlich. Da aber die Pläne für die Kommission öffentlich auf dem Schulhof vorgestellt wurden, nehmen wir dieses zum Anlass der Veröffentlichung. Schließlich konnte in dieser Zeit jeder Schüler und Bürger Einsicht in die Pläne nehmen.

Grundsätzlich befürwortet die Sozialliberale Fraktion Rhein-Neckar die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule. Hinsichtlich dem Umbau der Neurottschule und dem Neubau der Mensa haben wir eine andere Auffassung:

1: Der Neubau ist in unseren Augen deutlich zu teuer und hat zahlreiche Nachteile. Zum einen die Verdichtung weiterer Flächen und der fehlende Witterungsschutz. Ob Sommer oder Winter, die Schülerinnen und Schüler müssen zum Erreichen der Mensa das Schulgebäude verlassen und über den Schulhof zur Mensa laufen. Hier könnten wir uns eine andere Lösung vorstellen, so zum Beispiel einen dauerhaften Umbau und Einrichtung in der Vorhalle der Neurotthalle. Diese wird auch derzeit als Übergangslösung genutzt. Mit dem Schuljahr 2016/ 2017 arbeitet die Neurottschule als Gemeinschaftsschule.

2: Das Angebot (Essen) der Mensa halten wir für überteuert und berücksichtigt nicht Allergien oder Krankheiten.

3: Neben dem Neubau erfolgt auch ein Umbau der Neurottschule. Hierbei stechen vor allem die erheblichen Maßnahmen zum Brandschutz hervor. So müssen unter anderem neue Fluchttreppen errichtet werden. Was hier stört, ist nicht die Umsetzung der Maßnahmen, sondern vielmehr der Zeitpunkt. Hier stellt man sich durchaus die Frage, seit wann bestehen diese Mängel in der Brandsicherheit? Auf entsprechende Nachfragen im Jahr 2015, so zum Beispiel zum Datum der letzten Brandverhütungsschau wurde bis heute nicht geantwortet.